Neue FSME-Seroprävalenz-Studie beim Hund
Bitte zur Mitarbeit bei neuer bundesweiter Studie
Aufruf zur Mitarbeit
Seit 2002 sind beim Mensch vermehrt autochthone FSME-Einzelfälle
in Bundesländern nördlich der langjährigen bayerischen
und baden-württembergischen Risikogebiete gefunden worden (siehe
Karte, zum Vergrößern HIER
klicken): In Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen, vereinzelt
aber auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nieder-sachsen, Brandenburg und
Mecklenburg-Vorpommern. (Robert-Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin
17/2008).
Auch der Hund kann an einer FSME erkranken, ist aber zudem aufgrund
seiner Lebens- und Haltungsweise anhand seiner FSME-Virus-Seroprävalenz
ein guter Indikator des FSME-Virus-Befalls der Zecken und damit des
regionalen Erkrankungsrisikos bei Mensch und Tier.
Wir möchten abklären:
Wie hoch ist die aktuelle, bundesweite FSME-Seroprävalenz beim
Hund, gibt es autochthone Krankheitsfälle auch in den nördlichen
Bundesländern und ist damit auch beim Hund seit 2000 eine Ausbreitung
nach Norden feststellbar? Die Studie wird in Zusammenarbeit mit dem
Friedrich-Loeffler-Institut (Jena) und mit Unterstützung der Firmen
Baxter (Unterschleißheim) und Novartis (Marburg) durchgeführt.
Wir benötigen:
- 0,5 ml Serum und 1 ml EDTA-Blut von Hunden mit Mindestalter 2 Jahre.
Sie dürfen den näheren Umkreis (ca. 30 km) ihres Aufenthaltsorts
in Deutschland in den zurückliegenden 12 Monaten nicht verlassen
haben.
- Den ausgefüllten Fragebogen
(Sie können ihn per Fax anfordern oder als PDF-Datei hier
herunter laden).
Resultate und Kosten:
- Sie erhalten den Laborbefund (FSME-AK, Kleines Blutbild, klinisch-chemisches
Profil) zum Studienpreis von: 15,- EUR (zzgl. MwSt).
Probenversand an:
- Labor ALOMED, Postfach 1440, 78304 Radolfzell/Bodensee
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