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Serum:

Geeignetstes Material für klinisch-chemische Analysen (Enzyme, Metabolite, Elektrolyte, Spurenelemente, Hormone, Medikamente, Vitamine und entsprechende Profile).

Gewinnung:
Vollblut nach Abnahme in o. g. Röhrchen 30 Minuten bei Raumtemperatur gerinnen lassen, anschließend sofort zentrifugieren (in Praxiszentrifugen bei mindestens 5000 UPM für 10 Min.), Serum-Überstand sofort vom Blutkuchen abheben und in separates, transportgeeignetes Röhrchen pipettieren (5 ml PP-Röhrchen mit blauem Druckstopfen).

Menge:
Für klinisch-chemische Profile sind 1 ml Serum ausreichend, wir benötigen mind. 0,5 ml.

Entnahme-Röhrchen zur Serum-Gewinnung:
(Beschriftung »Serum«, Deckel: weiß/ farblos)

1,3 ml Serum-Mikrogefäß mit Schraubdeckel und Gerinnungsförderer (Sarstedt)

1,5 ml Serum-Mikrogefäß mit Druckstopfen beschichtet mit Gerinnungsförderer (KABE)

1,2 ml Monovette mit Multifly-Kanüle und gerinnungsförderndem Granulat (Sarstedt)

2,7 ml Monovette mit Monovetten-Kanüle und gerinnungsförderndem Granulat (Sarstedt)

10 ml-Röhre mit Druckstopfen und gerinnungsförderndem Granulat (Sarstedt)

Pipettierhilfe zum Abheben des Serum-Überstandes:
Transferpipette

Röhrchen zum Serum-Versand:
5 ml PP-Röhrchen mit blauem Druckstopfen


EDTA-Blut:

Erforderliches Material für hämatologische Analysen (kleiner und großer Blutstatus, auch für die meisten serologische Analysen verwendbar).

Gewinnung:
Röhrchen umgehend nach Füllung vorsichtig über Kopf mischen, damit das EDTA gleichmäßig im Blut verteilt und die Gerinnung sofort gehemmt wird. Keine gegenüber der Blutmenge zu große Röhrchen verwenden, da sonst das Verhältnis Antikoagulans/Blut nicht mehr stimmt und die Zellen geschädigt werden.

Menge: 1 ml sind ausreichend, mindestens jedoch 0,5 ml.

Entnahme-Röhrchen für EDTA-Blut (Deckel: rot)

1,3 ml EDTA-Mikrogefäß mit Schraubdeckel (Sarstedt)

1,5 ml EDTA-Mikrogefäß mit Druckstopfen (KABE)

1,2 ml EDTA-Monovette mit Multifly-Kanüle (Sarstedt)

2,7 ml EDTA-Monovette mit Monovetten-Kanüle (Sarstedt)

5 ml EDTA-Röhre mit Druckstopfen (Sarstedt)


Heparin-Blut:

Empfohlenes Material, wenn sowohl hämatologische, wie klinisch-chemische und serologische Analysen gewünscht sind (z. B. Großer Blutstatus, Katzenprofil und FeLV), jedoch nur eine geringe, höchstens für ein Röhrchen ausreichende Blutmenge abgenommen werden kann, Im Gegensatz zum EDTA-Plasma ist Heparin-Plasma für fast alle klinisch-chemischen Analysen einsetzbar.
Wenn auf Grund der geringen Entnahmemenge Heparin-Blut für klinisch-chemische und hämatologische Analysen gewünscht sind, bitte nur Plasma einsenden.

Gewinnung: Wie EDTA-Blut

Menge: Mindestens 1 ml Heparinblut, bzw. 0,5 ml Heparinplasma.

Entnahme-Röhrchen für Heparin-Blut (Deckel: orange)

1,3 ml Li-Heparin-Mikrogefäß mit Schraubdeckel (Sarstedt)

1,5 ml Li-Heparin-Mikrogefäß mit Druckstopfen (KABE)

2,7 ml Li-Heparin-Monovette mit Monovetten-Kanüle (Sarstedt)


Fluorid-Blut:

Erforderliches Material für Glukose-Bestimmungen. Ohne Fluorid-Zusatz als Hemmstoff für die im Serum vorhandenen glykolytischen Enzyme ist keine regelgerechte Glukose-Bestimmung möglich, sondern es resultieren je nach Lagerungsdauer und -temperatur, mehr oder weniger fälschlich erniedrigte Werte.

Gewinnung: Wie EDTA-Blut

Menge:
1 ml Blut sind ausreichend, mindestens jedoch 0,5 ml. Ausschließlich für Glukose-Bestimmung verwendbar

Entnahme-Röhrchen für Fluorid-Blut (Deckel: gelb)

1,3 ml Fluorid-Mikrogefäß mit Schraubdeckel (Sarstedt)

1,5 ml Fluorid-Mikrogefäß mit Druckstopfen (KABE)

2,7 ml Fluorid-Monovette mit Monovetten-Kanüle (Sarstedt)


Citrat-Plasma:

Erforderliches Material für Gerinnungsanalysen (Quick, PTT, TZ)

Gewinnung:

  • Mit 1,3 ml Citrat-Mikrogefäß
    Das Mikrogefäß muss genau bis zur 1,3 ml-Markierung befüllt und umgehend nach Füllung vorsichtig über Kopf gemischt werden, so dass sich das Citrat sofort gleichmäßig im Blut verteilt und die Gerinnung sofort gehemmt wird.
  • 3,0 ml Citrat-Monovette
    Sie muss voll aufgezogen werden, so dass das Verhältnis zwischen vorgelegtem Citrat und dem Blut exakt erreicht wird. Danach das Röhrchen sofort über Kopf mischen, so dass sich das Citrat sofort gleichmäßig im Blut verteilt und die Gerinnung sofort gehemmt wird.

Anschließend das Röhrchen sofort zentrifugieren (in Praxiszentrifugen bei ca. 5000 UPM für 10 Min.), den Plasma-Überstand abheben und in separates, transportgeeignetes Röhrchen pipettieren (5 ml PP-Röhrchen mit blauem Druckstopfen).

Menge:
Mindestens 0,5 ml Citrat-Plasma (z. B. 0,5 ml Plasma aus 1,3 ml Mikrogefäß)

Transport:
Das Plasma sollte innerhalb von 2 - 3 Stunden im Labor eintreffen.
Falls dies nicht möglich ist, muss das Plasma sofort eingefroren und eingefroren transportiert, bzw. verschickt werden.

Entnahme-Röhrchen für Citrat-Blut (Deckel: grün)

1,3 ml Citrat-Mikrogefäß mit Schraubdeckel (Sarstedt)

3 ml Citrat-Monovette Mit Monovetten-Kanüle (Sarstedt)


Blutaustriche:

Erforderliches Material für die mikroskopische Leukozyten-Differenzierung und damit auch den großen Blutstatus. Die Ausstriche sollten unmittelbar nach Blutentnahme aus EDTA-Blut (bzw. Heparin-Blut) angefertigt werden, Nach Lagerungszeiten des Blutes von mehr als ca. 2 Stunden kann es bei der Anfertigung eines Ausstriches bereits zur Deformation und Destruktion der Zellen kommen, so dass eine fachgerechte Differenzierung nicht mehr möglich ist.
Lagerung und Versand der luftgetrockneten Objektträger im Objektträger-Versand-Gefäß

Mattrand-Objektträger


Urin:

a) Nativ-Urin:
Für Klinisch-chemische Untersuchungen (Urinstatus/-Sediment, Eiweißkonzentration) und den Leptospira interrogans-DNA-Nachweis (PCR):

5 ml PP-Röhrchen mit blauem Druckstopfen

b) Urin, mit Borsäure stabilisiert;
Für bakteriologische/mykologische Untersuchungen:

Sterile 10 ml Urin-Monovette (grün) mit Borsäure (Sarstedt)


Kot:

Für parasitologische, klinisch-chemische (Chymotrypsin, Nahrungsausnutzung) und bakteriologische/mykologische Untersuchungen und den Parvovirus-, Chlamydia psittaci-, Cryptosporidien- und Giardien-Antigen-Nachweis.

Bitte nur das unten abgebildete 15 ml-Kotröhrchen verwenden und maximal halb füllen.

Bitte keinesfalls Kot in Handschuhen, Plastiktüten oder Röhrchen mit Druckstopfen einsenden!

15 ml Kotröhrchen mit braunem Schraubdeckel


Milch:

Für bakteriologische/mykologische Untersuchungen

Steriles 12 ml-Röhrchen mit rotem Schraubdeckel


Versandgefäße:

a) Für Serum, Plasma und Nativ-Urin:
5 ml PP-Röhrchen mit blauem Druckstopfen

b) Für Blutausstriche:
Objektträger-Versandgefäß für 2 Mattrand-Objektträger

Schutzgefäß:
12 ml Schraubdeckel-Röhrchen als Schutzgefäß für:
5 ml PP-Röhrchen mit blauem Druckstopfen (Serum, Plasma, Urin), Monovetten und Mikrogefäße (EDTA, Li-Heparin, Fluorid) mit Schraubdeckel


Versandhülle

Zur Verpackung und zum Postversand der Probenmaterialien

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